Unsere Burmesinn:en beim Wasserfest in Griesheim und Andernach
Tradition - Austausch - gelebte Solidarität
Mehr als ein Besuch ...
Anfang April weilten zwei Gruppen unserer Auszubildenden aus Myanmar in Griesheim – zu einem besonderen Ereignis, das weit mehr war als ein traditionelles Fest: Es wurde ein Tag voller Begegnungen, Freude und gelebter Verbundenheit.
Gemeinsam mit zwei herzlich engagierten Gastfamilien erlebten unsere Gäste das traditionelle Wasserfest (Thingyan) – ein Fest, das in Myanmar den Neuanfang feiert. Wasser symbolisiert dabei das Abwaschen des Vergangenen und den Start in ein neues, hoffnungsvolles Jahr.
Griesheim verwandelte sich an diesem Tag in einen Ort der Farben, Klänge und Düfte: kulinarische Köstlichkeiten, traditionelle Tänze in farbenfrohen Gewändern und das herzliche Lachen vieler Kulturen schufen ein lebendiges, berührendes Miteinander – ein wahres Fest der Sinne, das bei unseren Auszubildenden noch lange nachwirken sollte.
Und genau so nahm es seinen Verlauf - ein Jahr später folgte in Andernach an der RMF im Rahmen eines Tages der offenen Tür ein eigenes Wasserfest - organisert und präsentiert durch unsere jungen Studenten aus Myanmar.

Lin Htet Tar Yar und Mya Myat Noe Khin aus Myanmar beim Tanz während des Wasserfestes April 2026 in der RMF Andernach



Mitgefühl kennt keine Grenzen – Hoffnung, die verbindet
Zwischen Tanz und Musik wurde auch ein stiller Moment des Gedenkens geschaffen. In bewegender Atmosphäre gedachten die Teilnehmer gemeinsam der Opfer der schweren Erdbeben in Myanmar. Spenden wurden gesammelt – als Zeichen tief empfundener Solidarität und Hoffnung. Die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Besucher war überwältigend und hat gezeigt: Mitmenschlichkeit kennt keine Grenzen.
Mehr als ein Event – ein lebendiges Zeichen nachhaltiger Partnerschaft

ein bewegender Moment für alle Besucher und Teilnehmer des Wasserfestes in Andernach: alle jungen Studenten aus Myanmar tragen am Ende der Veranstaltung gemeinsam ein Friedenslied aus der Heimat vor
Beide Veranstaltungen waren weit mehr als ein kultureller Austausch. Sie waren Ausdruck dessen, was Myanmar-Partner e.V. ausmacht: Brücken bauen, Begegnungen ermöglichen, Zukunft gestalten. Gerade in herausfordernden Zeiten sind es persönliche Begegnung wie diese, die Verständnis schaffen und Veränderung möglich machen.
An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank den Familien Heidi und Alfred Busenkell sowie Janine Büchner und Axel Busenkell. Mit eurer herzlichen, offenen Art habt ihr unseren jungen Menschen aus Myanmar nicht nur ein Zuhause auf Zeit geschenkt - ihr habt ihnen das Gefühl von Ankommen, Gemeinschaft und Wertschätzung gegeben,
Diese Begegnungen wirken weiter: Sie waren ein wichtiger Impuls dafür, ein Jahr später in der RMF ein eigenes Wasserfest ins Leben zu rufen.
